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Heike Drechsler 1992 in Barcelona, Quelle: WDR

Mittagsmagazin

Gutachten widerlegt Stasivorwürfe gegen Heike Drechsler

24.10.2018 | 3 Min. | Verfügbar bis 24.10.2019 | Quelle: ARD

Version:0.9 StartHTML:00000260 EndHTML:00001279 StartFragment:00000294 EndFragment:00001243 SourceURL:https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/videosextern/gutachten-widerlegt-stasivorwuerfe-gegen-heike-drechsler-100.html Seit 1993 sah sich die ehemalige Weitspringerin Heike Drechsler mit dem Vorwurf konfrontiert, sie habe als "IM Jump" für die Stasi gearbeitet. Nun widerlegte ein renommierter Gutachter die Vorwürfe. +++ Bezugnehmend auf das Interview im ARD-Mittagsmagazin vom 24. Oktober 2018 hat der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), Herr Roland Jahn, folgende klarstellende Erklärung übermittelt: "Nach Aktenlage wurde Heike Drechsler vom MfS nicht als inoffizielle Mitarbeiterin geführt. In den Akten ist ein sogenannter IM-Vorlauf der Bezirksverwaltung Gera zu Frau Drechsler überliefert, in dem mehrere Kontaktgespräche dokumentiert sind. Es gibt in den Unterlagen keine schriftliche Verpflichtungserklärung und keine eigenhändigen Berichte von Frau Drechsler. Gesondert zu betrachten ist die Frage der Einstufung von Unterlagen nach dem Stasi-Unterlagen-Gesetz."