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Roland Jahn, Quelle: rbb

Mittagsmagazin

Roland Jahn zu Stasi-Vorwürfen gegen Heike Drechsler

24.10.2018 | 4 Min. | Verfügbar bis 25.10.2019 | Quelle: rbb

Menschen mit mutmaßlichen Verbindungen zur Stasi sollen nicht voreilig verurteilt werden. Das betont Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, im Mittagsmagazin. Seine Behörde wolle niemanden "abstempeln". +++ Bezugnehmend auf das Interview im ARD-Mittagsmagazin vom 24. Oktober 2018 hat der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), Herr Roland Jahn, folgende klarstellende Erklärung übermittelt: "Nach Aktenlage wurde Heike Drechsler vom MfS nicht als inoffizielle Mitarbeiterin geführt. In den Akten ist ein sogenannter IM-Vorlauf der Bezirksverwaltung Gera zu Frau Drechsler überliefert, in dem mehrere Kontaktgespräche dokumentiert sind. Es gibt in den Unterlagen keine schriftliche Verpflichtungserklärung und keine eigenhändigen Berichte von Frau Drechsler. Gesondert zu betrachten ist die Frage der Einstufung von Unterlagen nach dem Stasi-Unterlagen-Gesetz."

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