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Hubertus Heil, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Arbeitsminister Heil ärgerlich über Armutsdebatte

20.03.2018 | 5 Min. | UT | Verfügbar bis 20.03.2019 | Quelle: WDR

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ausgelöste Debatte über Hartz IV und Armut als sehr theoretisch bezeichnet. "Was mich an der Debatte, die wir gerade führen, ärgert: Das ist eine sehr abstrakte Debatte. Das Leben ist konkret und die Lebensschicksale dieser Menschen auch. Und darum wollen wir uns kümmern."
Zum Debattenbeitrag des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller (SPD), in dem dieser ein solidarisches Grundeinkommen fordert, sagte Heil: "Ich finde, das dies ein Debattenbeitrag war, den ich gut finde. Darüber werden wir auch reden. Ich werde das Gespräch mit ihm suchen. Er hat die Erfahrung einer großen Stadt mit den sozialen Problemen. Aber wir müssen sehen, was konzeptionell dahinter steht. Was genau gemeint ist. Und da muss man mit den Begrifflichkeiten sehr präzise sein. Wir haben eine Grundsicherung. Über die wird gerade diskutiert. Ist sie ausreichend oder nicht? Sie ist am Existenzminimum, das ist klar. Es ist nicht viel Geld. Aber wir müssen gucken, nicht, wie wir Armut verwalten, sondern wie wir dafür sorgen, dass die Menschen aus der Situation herauskommen."