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Marco Buschmann, Marion von Haaren, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Buschmann: Mitpreisbremse wird zu steigenden Mieten in bestimmten Segmenten führen

19.10.2018 | 5 Min. | UT | Verfügbar bis 19.10.2019 | Quelle: WDR

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, hat sich entschieden gegen eine verschärfte Mietpreisbremse ausgesprochen. "Wir sind für Mieterschutz. Und der beste Schutz ist ein ausreichendes Angebot an Wohnraum. Wenn dann die Miete steigen würde, können die Mieter entweder ausweichen oder dem Vermieter sagen, ich bin nicht damit einverstanden. Das Hauptproblem ist, dass wir zu wenig Wohnungen haben. Daran ändert die Mietpreisbremse nichts. Im Gegenteil: Die Mietpreisbremse wird das Problem verschärfen, sie wird sogar zu steigenden Mieten in bestimmten Segmenten führen. Und deshalb sind wir eigentlich alle gegen dieses Modell: die Vermieter, die Mieter, viele Parteien eher auch - und der Meinung bin ich auch."
Buschmann erkläre, man brauche mehr bezahlbaren Wohnraum. "Deshalb müssen wir die Baukosten senken. Man kann in unterschiedlichen Bereichen ansetzen. 15 Prozent der Kosten sind durch sehr hohe Baustandards höher und teurer als beispielsweise in den Niederlande. Und wir haben insbesondere in den Ballungsräumen in den letzten Jahren zu wenig Bauland ausgeschrieben." Es müsse ein breiteres Angebot geschaffen werden, sagte Buschmann.
Darüber hinaus müsse die Eigenheimförderung in Deutschland verstärkt werden. Viele Menschen würden lieber auf dem Land leben, doch dort sei die Infrastruktur mangelhaft, sagte Buschmann.

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