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Bundesfamilienministerin Giffey, Quelle: ARD

Morgenmagazin

Chemnitz: Giffey fordert Präsenz

03.09.2018 | 4 Min. | UT | Verfügbar bis 03.09.2019 | Quelle: WDR

Familienministerin Franziska Giffey (SPD) kann nach ihrem Besuch in Chemnitz die Ängste der Bürger verstehen. Es gebe ein ostdeutsches Gefühl, nicht ausreichend gewertet zu werden. Indirekt kritisierte sie Innenminister Horst Seehofer, weil dieser sich nach den gewaltsamen Ausschreitungen bislang kein persönliches Bild von Chemnitz verschafft habe. "Ich kann Ihnen auch nicht beantworten, warum er nicht da war. Aber ich denke, es wäre gut, wenn auch andere Mitglieder der Bundesregierung dort Gesicht und Stimme zeigen würden", sagte die Ministerin.
Giffey will auch künftig soziale Projekte in Chemnitz unterstützen. Statt aber lediglich Projekte zu fördern, setzt die Ministerin künftig stärker auf strukturelle Förderung in der Schul- und Bildungspolitik.