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Carsten Schneider (SPD) bei Christiane Meier in Berlin, Quelle: ARD

Morgenmagazin

Frankreich: SPD-Finanzexperte fordert EU-Reformen und engere Zusammenarbeit

16.05.2017 | 4 Min. | UT | Verfügbar bis 16.05.2018 | Quelle: WDR

Mit der Amtseinführung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron ist neuer Schwung in die Europapolitik gekommen. Deutschland und Frankreich planen einen Neustart - doch was können die Franzosen von Deutschland erwarten?
Carsten Schneider, stellvertretendern Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, zeigte sich bei Christiane Meier in Berlin in Wahlkampflaune, nannte die Begrüßung der CDU und der FDP gegenüber des französischen Präsidenten "tölpelhaft und peinlich". "Zu sagen was alles nicht geht, nachdem er die Wahl gegen Le Pen gewonnen hat, das war der Bedeutung der deutsch-französischen Zusammenarbeit überhaupt nicht angemessen".
Er befürworte die Einführung eines gemeinsamen Euro-Finanzministers und fordere mehr deutsche Investitionen innerhalb der Eurozone. Außerdem stünden die Sozialdemokraten für eine gemeinsame Steuerpolitik. Laut Schneider sei unter anderem eine Finanztransaktionssteuer unumgänglich, "ansonsten wird uns die EU auseinander brechen".