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Tarek Al-Wazir, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Grüner Spitzenkandidat Al-Wazir vor der Hessen-Wahl

19.10.2018 | 6 Min. | UT | Verfügbar bis 19.10.2019 | Quelle: WDR

Der Spitzenkandidat der hessischen Grünen, Tarek Al-Wazir, will sich nach der Wahl bei Koalitionsverhandlungen ausschließlich an der Sache orientieren. Zur Frage, ob ein rot-rot-grünes Bündnis denkbar sei, sagte Al-Wazir: "Aus meiner Sicht ist es so, dass wir in Hessen vor zehn Jahren schon einmal erlebt haben, was passiert, wenn Parteien erklären, dass sie nicht zusammenarbeiten. Ich habe damals den Begriff 'Ausschließeritis' geprägt als Krankheitsbeschreibung." Er werde jetzt nicht den Fehler machen, diese Krankheit zu kultivieren. Es gehe darum, was rechnerisch möglich sei. "Aber es geht auch darum, was inhaltlich geht", betonte der Politiker. "Und die meisten Leute vergessen, dass wir 2013 ja schon Rot-Grün-Rot sondiert haben, vier lange Sondierungsrunden gemacht haben und danach sowohl SPD als auch Grüne zum Schluss gekommen sind: Das geht nicht, und zwar inhaltlich nicht, weil die Linke damals nicht bereit war, Verantwortung zu übernehmen."

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