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Britta Haßelmann und Christiane Meier, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Haßelmann für grundsätzliche Gleichbehandlung der AfD

04.10.2017 | 5 Min. | UT | Verfügbar bis 04.10.2018 | Quelle: WDR

Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Britta Haßelmann, will die AfD im Bundestag nicht ausgrenzen. Sie erklärte: "Erstmal gehe ich mit dem Grundsatz daran zu sagen: Alle Rechte, alle Pflichten gelten auch für die AfD. Wir werden alles vermeiden, dass die AfD in die Opferrolle schlüpft."
Dies sei ihre Grundhaltung. Es gebe sechs Fraktionen. Für alle würden die gleichen Rechte und Pflichten gelten.
Allerdings lehnen es die Grünen ab, Albrecht Glaser von der AfD für die Position des Bundestagsvizepräsidenten mitzuwählen. Die AfD dürfe ohne Zweifel einen Kandidaten stellen, betonte Haßelmann. "Aber es findet eine freie und geheime Wahl einer Person statt. Und ich halte es für abwegig, Herrn Glaser hier vorzuschlagen. Er spricht Muslimen das Grundrecht auf Religionsfreiheit ab. Und so jemand kann meiner Meinung nach nicht stellvertretend für das Parlament im Präsidium einen Platz finden. Er ist für mich nicht wählbar. Davon gehe ich auch aus, dass unsere Fraktion das so sieht." Die AfD sei gut beraten, eine andere Person für dieses Amt vorzuschlagen, sagte Haßelmann.