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Renate Künast, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Künast fordert Friponil-Verbot bei Lebensmitteln

07.08.2017 | 5 Min. | UT | Verfügbar bis 07.08.2018 | Quelle: WDR

Die frühere Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) forderte ein grundsätzliches Verbot des Kontaktgiftes Fipronil. "Grundsätzlich darf da, wo Lebensmittel produziert werden, Fipronil gar nicht eingesetzt werden.". "Grundsätzlich darf da, wo Lebensmittel produziert werden, Fipronil gar nicht eingesetzt werden. Man sagt, das kann den Menschen mittelfristig schaden. Sie wissen ja auch, wir nehmen alle in unserem Leben einen Chemiecocktail in uns auf. Das wird unserem Körper schon schaden, auch wenn es nicht akut Ekel, Erbrechen und Ähnliches gibt."
Künast forderte den Landwirtschaftsminister auf, in einer täglichen Telefonkonferenz mit den Ländern einen Aktionsplan zu entwerfen. Die Tatsache, dass Belgien Informationen über den Eierskandal zurückgehalten habe, bezeichnete sie als "starkes Stück". Nach der Vernichtung der belasteten Eier müsse nun geprüft werden, was mit den Legehennen geschehe. Im Zweifel seien dann die Erzeuger dann die Geschädigten.
Verhandlungen mit Brüssel müssten dazu führen, Fipronil gänzlich zu verbieten, "also auch für das Saatgut oder für Hunde", sagte Künast.