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Saúl Luciano Lliuya, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Klimawandel: Peruanischer Bauer klagt gegen RWE

13.11.2017 | 2 Min. | UT | Verfügbar bis 13.11.2018 | Quelle: WDR

Das Oberlandesgericht Hamm verhandelt ab heute die «Klimaklage» eines peruanischen Kleinbauern gegen den Energiekonzern RWE. Saúl Luciano Lliuya will erreichen, dass RWE Maßnahmen zum Schutz vor Klimawandel-Folgen in seiner Heimat bezahlt.
Der Kläger will den zweitgrößten deutschen Energiekonzern aufgrund des Betriebs von Kohlekraftwerken für die Folgen der Erderwärmung haftbar machen. Sein Haus steht in der Andenstadt Huaraz, die an einem Bergsee liegt. Weil der Wasserpegel durch die Schmelze eines angrenzenden Gletschers gestiegen sei, drohe eine Überflutung, argumentierte Lliuya. Der Energiekonzern sei wegen seiner Treibhausgasemissionen dafür mitverantwortlich und solle deswegen Sicherungsvorkehrungen finanzieren.
Finanziell unterstützt wird der Kleinbauer durch die Stiftung Zukunftsfähigkeit, auch die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begleitet das Verfahren.