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Annegret Kramp-Karrenbauer, Quelle: ARD

Morgenmagazin

Kramp-Karrenbauer grenzt sich von Merkel ab

26.11.2018 | 7 Min. | UT | Verfügbar bis 26.11.2019 | Quelle: WDR

Die Bewerberin um den CDU-Vorsitz, Annegret Kramp-Karrenbauer, sieht ein offenes enges Rennen mit ihren Mitbewerbern Spahn und Merz: "Wie die Delegierten entscheiden, das kann man vorher nie genau sagen." Sie freue sich vor allem darüber, dass es ein demokratischer Wettbewerb sei. Ihr gehe es darum, dass die CDU die bestimmende Kraft der Zukunft werde. Dabei gehe es auch darum, den Wohlstand zu sichern. "Es geht darum, womit verdienen wir eigentlich morgen unser Geld, wie wird der Wohlstand gesichert und wie erhält jeder seinen gerechten Teil daran?" Dies seien die Themen, die die Menschen umtrieben. Hierzu gehörten auch die Themen Digitalisierung, die Zukunft der Autoindustrie und die Einhaltung der Klimaschutzziele. Hier müsse die Politik Rahmenbedingungen setzen. Den Vorwurf, sie grenze sich nicht ausreichend von Bundeskanzlerin Merkel ab, ließ die Bewerberin um den Parteivorsitz nicht gelten. "Es gibt durchaus eine Reihe von Punkten, wo wir unterschiedlicher Auffassung sind. Das ist zum Beispiel in der Vergangenheit die Frage gewesen, wie konsequent fördern wir jetzt Frauen, zum Beispiel in Aufsichtsräten in der Wirtschaft. Ich war sehr früh und konsequent eine Verfechterin der Quote. Insofern gab es da schon immer sehr lebhafte Diskussionen zwischen uns", sagte Kramp-Karrenbauer.
Im Falle eine Niederlage werde sie nicht mehr als Generalsekretärin antreten. "Das ist auch ein Gebot der Fairness für den, der dann gewinnen würde. Aber ich stelle mich weiter in den Dienst der Partei. Die Partei entscheidet, wo sie mich gebrauchen kann. Da mache ich auch mit. Das wäre parteiintern das ehrenamtliche Engagement."