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Maximilian Krah, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Nach den Krawallen von Chemnitz

01.11.2018 | 5 Min. | UT | Verfügbar bis 01.11.2019 | Quelle: WDR

Ein Anwalt aus Dresden, Vorstandsmitglied der AFD in Sachsen, hat vor einigen Wochen rund um die Krawalle in Chemnitz gepostet, dass seit dem 01.01.2018 in der Stadt 60 Frauen vergewaltigt worden seien. Die Polizei sage, 56 von ihnen durch Migranten. Mit einer solchen Aussage sorgt er für Empörung und Wut.
Besonders empörend aber ist, dass diese Aussage offenbar gar nicht stimmt. Die sächsische Polizei, die der hochrangige AFD-Politiker zitiert, widerspricht vehement. Auch Opferschutzverbände und Beratungsstellen sehen keinerlei Grundlage für diese Behauptung. Dürfen Politiker einfach alles behaupten?
Unsere MOMA-Reporterin Patricia Klieme ist dem Fall nachgegangen.