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Reiner Haseloff, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Neue Länder beanspruchen Platz im Kabinett

21.02.2018 | 4 Min. | UT | Verfügbar bis 02.02.2019 | Quelle: WDR

Die neuen Bundesländer fürchten, dass sie bei einer Kabinettsbildung nicht regional vertreten sein werden. Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, sagte dazu, die Kanzlerin komme zwar aus dem Osten, aber sie müsse ja die Kanzlerin aller Deutschen sein. Jetzt müsse man sehen, dass man die eigenen Interessen und die Angleichung der Lebensverhältnisse hinbekomme.
Mit Blick auf die Kabinettsbildung erklärte Haseloff: "Noch ist Diskussionsmöglichkeit. Aber ich sage, es gibt auch andere Möglichkeiten der Einflussnahme, die ostdeutschen Interessen wahrzunehmen. Zum Beispiel hat der ostdeutsche Anteil an den Koalitionsfraktionen, wenn diese Regierung zustande kommt, durchaus auch eine Sperrminorität. Ohne ostdeutsche Abgeordnete ist kein Gesetz oder Entscheidung auf den Weg zu bringen."