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Carsten Schneider, Christiane Meier, Quelle: WDR

Morgenmagazin

SPD-Geschäftsführer: Neues Personal für Neuorientierung "nicht zwingend"

17.10.2017 | 4 Min. | UT | Verfügbar bis 17.10.2018 | Quelle: WDR

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD im Deutschen Bundestag, Carsten Schneider, sieht die Partei vor ihrer neuen Rolle als größte Oppositionspartei optimistisch. In der neuen Rolle gelte es, nicht nur zu kritisieren, sondern auch neue Wege für die Politik aufzuzeigen, sagte Schneider. Es gebe keinen Grund, mit Blick auf die Niedersachsen-Wahl die Erneuerung der Partei zu vernachlässigen. Den Wahlerfolg bezeichnete Schneider als "singuläres Ereignis", das den Bemühungen der niedersächsischen SPD und Stephan Weil geschuldet sei.
Für den Erneuerungsprozess sei nicht zwingend neues Personal notwendig, sagte Schneider. Dieser Prozess hänge mit der Frage zusammen, warum die SPD ein Jahrzehnt bei Bundestagswahlen immer gescheitert sei. Es müsse geklärt werden, ob dies mit veränderten Lebensrealitäten zu tun habe. Die SPD müsse künftig "etwas offener und spritziger auftreten".
Personalentscheidungen in der Fraktion und in der Parteispitze würden im Dezember gefällt, wobei es bei der Personalie Schulz keinen Zweifel gebe. Die SPD wolle zunächst abwarten, wer der künftige Gegenspieler in der Regierung sei und ihr eigenes Personal dann aufstellen, sagte Schneider.