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Simone Lange, Quelle: ARD

Morgenmagazin

SPD-Vorsitz: Lange will "unabhängige Parteivorsitzende" werden

20.04.2018 | 4 Min. | Verfügbar bis 20.04.2019 | Quelle: WDR

Simone Lange, die auf dem SPD-Parteitag gegen Andrea Nahles bei der Wahl zum Parteivorsitz antreten wird, hält sich für die bessere Kandidatin, weil sie im Gegensatz zu Nahles nicht in den Berliner Politik-Betrieb eingebunden sei. <br><br>
"Ich kann vor allen Dingen eine unabhängige Parteispitze sein, weil ich kein anderes Parteiamt innehabe und auch nicht eingebunden bin in die Regierungsarbeit. Andrea Nahles ist eine starke Fraktionsvorsitzende, die in den nächsten dreieinhalb Jahren dort die Regierungsarbeit tragen muss." Insofern wolle sie die SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag entlasten. <br><br>
"Ich sage immer wieder: Vier Hände schaffen mehr als zwei. Wir müssen vor allen Dingen davon wegkommen, uns als SPD immer nur über die große Koalition zu definieren. Die Partei muss einen eigenen Anspruch haben auf ein starkes eigenständiges Profil, in dem die Menschen erkennen können: Wofür stehe ich eigentlich?"<br><br>
Die Parteispitze habe bislang ruhig auf ihre Gegenkandidatur reagiert. "Es gibt eigentlich gar keine Reaktion darauf, zumal der Bundesvorstand sich ja schon vorher darauf festgelegt hatte, sich für Andrea Nahles auszusprechen. Erst danach habe ich ja meine Kandidatur bekannt gegeben. Aber der Bundesvorstand hat mich eingeladen, einen Tag vor dem Parteitag, dass ich mich dort vorstellen kann. Das werde ich machen und ich freue mich darauf." <br><br>
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