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Jürgen Trittin, Christiane Meier, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Sondierungen: Trittin sieht Abschaffung des Soli skeptisch

20.10.2017 | 5 Min. | UT | Verfügbar bis 20.10.2018 | Quelle: WDR

Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin steht den Forderungen der FDP zur Abschaffung des Solidaritätszuschlags Vorfeld der Koalitionsverhandlungen skeptisch gegenüber. "Ich würde vorschlagen, dass man die einzelnen Positionen gemeinsam und nicht übers Fernsehen diskutieren. Aber wahr ist: Wir wollen nicht neue Verschuldung machen. Ausgaben müssen einnahmenfinanziert sein. Wenn man das will, dann hat für uns ganz klar Investition in Infrastruktur, Investition in den Zusammenhalt der Gesellschaft, wie zum Beispiel Pflege, Vorrang vor allen Formen der Steuerentlastung."
Trittin appellierte daran, "dass wir alle auf den Boden der finanziellen Tatsachen kommen". Dann werde "mancher Traum über steuerliche Vorstellungen zerplatzen".
Beim Thema Familienzusammenführung bei Flüchtlingen erklärte Trittin, die Familienzusammenführung sei auch mit Blick auf die Integrationswirkung bedeutsam. Ohne Familienzusammenführung sei eine Integration von Flüchtlingen kaum denkbar.