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Staatsminister Michael Roth zur Brexit-Debatte, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Staatsminister Roth zur Brexit-Debatte

21.01.2019 | 4 Min. | UT | Verfügbar bis 21.01.2020 | Quelle: WDR

Michael Roth, Staatsminister im Auswärtigen Amt, hat in der aktuellen Diskussion um den Brexit ein wenig hoffnungsvolles Szenario aufgezeichnet. Er erwarte nun, dass die Briten sagten, was sie wollen. "Wir müssen aus dem Spielmodus herauskommen", betonte der Staatsminister. Er bedauerte, dass das Land seit 40 Jahren ein ungeklärtes Verhältnis zu Europa habe, was möglicherweise eine Erklärung für die derzeitige Situation sein könne.
Die Situation zeige, wohin es führe, wenn man Nationalisten und Populisten vertraue: nämlich an den Abgrund, sagte Roth. Nach wie vor sei die EU bereit, mit Großbritannien eng zusammenzuarbeiten. "Wir bieten eine Zollunion an, wir bieten eine Mitgliedschaft im Binnenmarkt an. Aber das sind alles Vorschläge, die bislang auf Widerstand gestoßen sind." Am Ende sollten diese Vorschläge aber noch einmal überdacht werden. "Vielleicht überlegt man es sich dann ja noch mal", sagte Roth. Dies könne auch zu einem zweiten Referendum führen.