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Jochen Brühl, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Vorsitzender der Tafeln: "Nicht der richtige Schritt"

23.02.2018 | 4 Min. | UT | Verfügbar bis 23.02.2019 | Quelle: WDR

Nach der heftigen Kritik an der Essener Tafel, die keine Nicht-Deutschen mehr aufnehmen will, stellte der Bundesvorsitzende der Tafeln Jochen Brühl klar, dass Not und Bedürftigkeit der Tafel-Kunden im Vordergrund stehen müssten. Der Schritt der Essener Kollegen sei "nicht der richtige Weg", er erfolge aber vielleicht aus Hilflosigkeit und Überforderung. Die Tafel müsse Menschen helfen, die in Not seien. Diese Entscheidung dürfe nicht nach Pass oder Herkunft getroffen werden.
die Tafel mit der Stadt Essen und den Sozialverbänden ins Gespräch kommen müsse.Brühl sieht das Grundproblem in Politik und Gesellschaft. Deswegen müsse es auch hier gelöst werden. "Es gibt einen Bruch in der Gesellschaft, viele Menschen fühlen sich abgehängt", sagte Brühl.
Nun müsse man vermeiden, dass Armut gegen Armut ausgespielt werde.