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Matthias Maching, Quelle: WDR

Morgenmagazin

Wirtschaftsstaatssekretär fordert gleiche Vertragsbedingungen im Handel mit China

05.04.2018 | 4 Min. | UT | Verfügbar bis 05.04.2019 | Quelle: WDR

Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD) hat für den künftigen Handel mit China gleiche Vertragsbedingungen gefordert. Bislang seien deutsche Investoren in China gezwungen, ein Joint-Venture einzugehen. "Wir haben das immer wieder thematisiert. Wir brauchen ein Level-Playing Field zwischen Europa und China, das heißt, die chinesischen, die deutschen und europäischen Unternehmen müssen die gleichen Bedingungen haben in China wie umgekehrt chinesische Unternehmen auf dem europäischen Markt haben."
Zum Vorwurf, dass China Betriebsgeheimnisse von ausländischen Firmen abschöpfe, sagte Machnig, dies spiele eine zentrale Rolle. "Es geht darum: Gibt es Know how-Abfluss, wird informell Know how genutzt von Unternehmen, damit die chinesische Industrie sich aufbauen kann? Das muss man auch ernst nehmen. Das machen wir auch immer wieder deutlich."
Generell fordert Machnig im Handelsstreit mit China eine Stärkung der WTO. "Wir müssen ein Interesse daran haben, die WTO in den nächsten Jahren zu stabilisieren. Das ist das Regel basierte System, das wir international aufgebaut haben. Dort gibt es Mechanismen, wie man Konflikte lösen kann."