Finanzbranche: Der Eiertanz um die Transaktionssteuer
Seit Jahren wird um eine Beteiligung der Finanzbranche an den Kosten der von ihr ausgelösten Weltwirtschaftskrise gerungen. Doch erst jetzt scheint es durch den Vorstoß Frankreichs tatsächlich Bewegung zu geben. Warum so spät?
Quelle: SR-
Georg Dietlein schreibt am 05.02.2012
um 10:30 Uhr:
Ziemlich einseitig gemacht - und auch mit ziemlich einseitigen "Antipoden" (FDP vs. Max Otte). - Finanztransaktionen an sich führen regelmäßig zu keiner Finanzkrise. Sie sorgen für liquide Märkte. Das Problem einer Finanztransaktionssteuer wäre deren Vereinbarkeit mit dem Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung (Art. 3 Abs. 1 GG). Wenn wir von "reichen Banken" sprechen, so ist doch auch klar, dass die Steuer letztlich auf den Verbraucher umgelegt werden muss. Dass es die britische Stamp Duty Reverse Tax gibt, bezweifelt keiner. Der Beitrag stellt deren Besonderheiten nur gar nicht da. Finanzielle Verzerrungen im europäischen Binnenmarkt werden ganz ausgeblendet ...
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